Basilikum

Es existieren mehrere verschiedene Sorten Basilikum. Die Sorten Anisbasilikum, Buschbasilikum, Kleinblättriger Basilikum, Genueser Basilikum, Indischer Basilikum, Thaibasilikum und Zitronenbasilikum sind ein kleiner Auszug aus der Sortenvielfalt. Dazu muss gesagt sein, dass zu jeder Sorte noch unterschiedliche Bezeichnungen existieren. So ist das in Europa wohl verbreitetste und bekannteste Basilikum das Genueser Basilikum (Ocimum basilicum genovese), auch als Grossblättriges Basilikum oder Salatbasilikum bekannt. In der Regel werden die kräftig grünen Blätter verwendet, jedoch können auch feine Stiele, Wurzeln und Blüten der Pflanze zum Würzen mitverwendet werden.

 

Geschichte

Basilikum wird auch Königskraut genannt und es wird vermutet, dass es von italienischen Mönchen im 12. Jahrhundert von Afghanistan über die Alpen nach Europa gebracht wurde. Basilikum wurde im Altertum bereits in Indien kultiviert und galt als Lieblingskraut von Vishnu, einer hinduistischen Gottheit. Auch in den Pyramiden Ägyptens wurden Basilikumkränze gefunden, was auf eine spirituelle Bedeutung des Krautes schliessen lässt. 

 

Heutige Verwendungen

Basilikum harmoniert mit vielen verschiedenen Lebensmitteln. Sowohl bei Gemüsen (z.B. Salat, Zucchetti, Auberginen, Gurken, Pilzen), als auch bei Fisch und Fleisch (Lamm, Geflügel, Kalbfleisch) kann Basilikum zum Würzen eingesetzt werden. Eines der wichtigsten und bekanntesten Gerichte, bei welchem Basilikum eingesetzt wird, ist das Pesto Genovese. Wenn man frischen Basilikum zum Kochen verwenden möchte, sollten die Blätter erst kurz vor der Verwendung geerntet und keiner starken Hitze ausgesetzt werden, da sich die hochwertigen ätherischen Öle sehr rasch verflüchtigen. Zudem harmonieren Salbei, Knoblauch, Lavendel, Oregano, Pfeffer, Rosmarin, Vanille, Zitrusschalen und Thymian hervorragend mit Basilikum.

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